Willkommen zur

Bürger*innenversammlung der Schweiz

für die klimatische und ökologische Krise

 

Aktuelles

 

Our new website is online

After some hours of work and a lot of deliberation between different people this new website is online. Enjoy discovering new democracy.

Warum brauchen wir eine Bürger*innenversammlung?

 

Sie ist repräsentativ

Teilnehmer*innen werden per Losverfahren anhand demographischer Kriterien wie Alter, Geschlecht, Bildung und Herkunft ausgewählt. Ziel ist es, die schweizer Gesellschaft möglichst genau im Kleinen abzubilden.

Entscheidungen sind zukunftsorientiert

Politiker*innen des parlamentarischen Systems tendieren dazu ihre Entscheidungen wahlzyklusbedingt auf kurzfristigen Erfolg, als auf langfristigen Lösungen zu basieren und können von Lobbyisten beeinflusst werden. Da die Teilnehmer*innen keine politischen Parteien repräsentieren, können sie ihre Entscheidungen aus ihrem eigenen Gesichtspunkt, ihren Werten und ihren Sinn fürs Gemeinwohl treffen.

Sie ist unabhängig

Die Versammlung soll von der Regierung initiiert werden, ist von dieser aber unabhängig. Teilnehmer*innen treffen ihre eigenen Entscheidungen im Hinblick auf ihre eigene Zukunft und die ihrer Familie.

Jede*r wird gehört

Während der Beratungsphase kommen die Teilnehmer*innen in kleinen Gruppen zusammen um die verfügbaren Optionen zu besprechen. Die Moderator*innen achten darauf, dass jede*r zu Wort kommt und niemand die Diskussion dominiert.

Was ist eine Bürger*innenversammlung und wie funktionniert sie?

 

Bürger*innenversammlungen sind eine Form der deliberativen Demokratie – ein Prozess, in dem gewöhnliche Bürger*innen politische Entscheidungen treffen. Bei einer Bürger*innenversammlung reflektiert eine Gruppe zufällig ausgewählter Personen aus der Zivilgesellschaft über ein Thema von öffentlichem Interesse. Teilnehmer*innen hören Expert*innen und Interessensvertreter*innen an, stellen Fragen, beraten über politische Optionen und geben Empfehlungen zur Gestaltung der Regierungspolitik.

Für detailliertere Informationen klicken Sie hier.

Bürger*innenversammlung in Irland

Häufig gestellte Fragen

In der Schweiz haben wir bereits die direkte Demokratie. Warum benötigen wir eine Bürger*innenversammlung?
Das stimmt, unsere Demokratie ist eine der direktesten auf dieser Welt. Nichtsdestotrotz ist die Wahlbeteiligung im Durchschnitt gerade über 40 % und die Entscheidungen bei Initiativen basieren mehr auf gut plazierten Plakaten, als auf Informationen. Wenige informieren sich im Voraus über eine Initiative. Darum ist die Lernphase während der Versammlung so entscheidend.
Warum benutzt ihr für euer Anliegen nicht den normalen Weg einer Volksinitiative?
Initiativen können bis zu 10 Jahren dauern, bis eine Entscheidung getroffen wird, was an unterschiedlichen Faktoren liegt, wie dem Mangel an Mut harte Entscheidungen zu treffen oder an Referenden. Diese Zeit haben wir nicht um auf den Klimawandel zu reagieren. Wir müssen jetzt handeln.
Besteht nicht die Gefahr, das einige eher zugunsten ihres Arbeitgebers anstatt des Geminwohls entscheiden?
Das kann natürlich passieren. Trotzdem ist es wahrscheinlicher, dass Personen ihre Entscheidungen eher mit Augenmerk auf ihre Gesundheit und ihre lebenswerte Zukunft treffen werden, weil sie die Auswirkungen der Klimakrise immer öfter an der eigenen Haut zu spüren bekommen.
Durch das Einsetzen einer solchen Versammlung und ihr die Macht geben nationale Politik zu verändern unterwandert ihr unsere Verfassung.
Bundesverfassung der schweizer Eidgenossenschaft, Artikel 2, Satz 4: Die schweizer Eidgenossenschaft setzt sich für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung ein. Die Bürger*innenversammlung ist nötig, weil die bisherige Politik gezeigt hat, dass sie nicht fähig ist dem Klimawandel adequat zu begegnen. Ebenso nicht, ihn zu verhindern oder auf seine Auswirkungen zu reagieren.